Gelbbauchunken-Zuchtstation

Seit Sommer 2020 werden auf dem Gelände des Schulbiologiezentrums Gelbbauchunken gezüchtet. Die Tiere werden in den Hildesheimer Projektgebieten ausgewildert, um dort die lokale Population zu stützen (Ochtersum), beziehungsweise die Art wiederanzusiedeln (Himmelsthür).

Die Zuchtstation von außen (Foto: Christoph Petersen)

Die Zucht der Tiere findet von Ostern bis Oktober statt. Dazu stehen mehrere Aufzuchtbecken, Aquarien und auch ein Außengehege zur Verfügung. Falls Sie Interesse an einer Führung haben wenden Sie sich gerne an

Ansprechpartner im Schulbiologiezentrum

Christoph Petersen
Tel.:  0176 / 45 99 66 81
E-Mail: life.bovar@schulbiologiezentrum.de

Einblick in die Zuchtstation (Foto: Christoph Petersen)
Zuchtwannen mit jungen Kaulquappen (Foto: Christoph Petersen)

In freier Wildbahn beginnt die Paarungssaison der Gelbbauchunken im Frühsommer, sobald die Temperaturen steigen. Durch Regelung der Wassertemperatur und Beleuchtung geht es in der Zuchtstation schon etwa zu Ostern los. Rund 1.000 kleine Gelbbauchunken sollen hier pro Jahr gezüchtet werden.

Die meisten Tiere werden nach der Metamorphose von der Kaulquappe zur Jungunke ausgesetzt. So sind die Tiere schon etwas gestärkt und haben besser Überlebenschancen in den Projektgebieten.

Spätestens im Oktober endet die Saison. In der Natur ziehen sich die Tiere in ihre Winterquartiere – Mäuselöcher, Steinmauern, Holzhaufen und Erdlöcher – zurück. Die Unken, die noch nicht weit genug entwicklet sind, bleiben über den Winter in der Zuchtstation.

Die ausgewachsenen Zuchttiere machen übrigens auch bei uns Winterruhe. Dazu werden sie nach und nach heruntergekühlt und kommen dann für einige Wochen in den Kühlsrank.

Junge Gelbbauchunken in einem Aufzucht-Aquarium (Foto: Christoph Petersen)

Bildergalerie

Junge Gelbbauchunke sitzt auf dem Landbereich des Aquariums (Foto: Christoph Petersen)
Eine bereits ausgewachsene Unke wartet darauf, ausgewildert zu werden (Foto: Christoph Petersen)