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Jetzt ist Sommer im Schulbiologiezentrum.

Wiese im Juni

Der Kammmolch

Der Kammmolch (Triturus cristatus) ist die einzige Art des EU LIFE-BOVAR Projekts, die nicht zu den Froschlurchen, sondern zu den Schwanzlurchen gehört. Der Kammmolch ist die größte Molchart in Deutschland und erinnert von Aussehen an einen kleinen Wasserdrachen.

Aussehen: Mit 15 bis 18 cm Größe ist der Kammmolch nicht nur unter den Molchen ein Riese. Seine Oberseite ist braun bis schwarz und der Bauch auffallend gelb bis orangegelb mit schwarzen Flecken. Charakteristisch ist bei den Männchen in der Paarungszeit besonders der hohe, gezackte Rückenkamm, der ihm sein drachenartiges Aussehen verleiht, und ein silbriges Band an den Schwanzseiten. 

Lebensraum: Den Kammmolch findet man in ganz Mitteleuropa von Westfrankreich bis Westrussland. Bei uns in Deutschland lebt er auch fast überall, nur die Küstengebiete mag er nicht ganz so gerne. Der Kammmolch ist stark an feuchte Lebensräume gebunden und liebt so besonders dauerhaft wasserführende Tümpel und Weiher mit viel Struktur und Vegetation im und um den Teich, damit er sich vor Fressfeinden schützen und verstecken kann. An Land braucht er ebenso viele Verstecke wie Wurzeln, Holz oder Steinhaufen. 

So findet man den Kammmolch von Februar oder März bis August in kleinen vegetationsreichen Gewässern in Wiesen- und Auenlandschaften oder Wäldern. 

Nahrung: Die nachtaktiven Kammmolche verspeisen am liebsten Regenwürmer, Schnecken oder Insekten. Im Wasser werden auch mal Flohkrebse, Wasserasseln und Larven gefuttert, wobei auch Amphibienlarven nicht verschont werden.

Fortpflanzung: Die Paarungszeit geht von März bis Juli in der die männlichen Molche mit ihrer Drachenpracht versuchen das Weibchen zu beeindrucken. 200 bis 400 Eier werden dann von dem Weibchen in dem stark bewachsenen Teich an Wasserpflanzenblätter gelegt.

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