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Jetzt ist Winter im Schulbiologiezentrum.

Teich im Winter

Die Kreuzkröte

Flitzt da etwa eine Maus vorbei? Nein, es ist die Kreuzkröte (Epidalea calamita), eine weitere Art des EU LIFE-BOVAR-Projekts, die flink über den Boden krabbelt. Diese Art ist nämlich ziemlich schnell und mobil unterwegs, indem sie sich nicht hüpfend sondern laufend fortbewegt. 

Aussehen: Die Kreuzkröte kann gut an dem typisch weiß-gelben Streifen auf dem Rücken erkannt werden, dem sogenannten “Kreuz”. Die Haut der Kreuzkröte ist auf der Oberseite grünlich-braun gemustert und warzig, die Unterseite hingegen ist gelb-weißlich. Die Augen dieser Art sind farblich passend gelb-grün, mit einer waagerechten, schlitzförmigen Pupille. Mit einer Größe von 4 bis 8 cm wird die Kreuzkröte etwas größer als die Gelbbauchunke und die Geburtshelferkröte.

Lebensraum: Die Kreuzkröte findet man in Europa von Spanien bis nach Schweden und Weißrussland – und so auch hier bei uns in Deutschland. Kreuzkröten mögen besonders trockenwarme Gebiete mit sandigen und lockeren Böden mit möglichst wenig Vegetation. Aber sie brauchen auch viele kleine Verstecke an Land, wie Steinspalten oder Holzstapel, und flache kleine Gewässer zum Laichen, die nur zeitweise Wasser führen, damit keine Fressfeinde in den Gewässern leben.

Früher lebten die Kreuzkröten vermehrt in Uferbereichen von Füssen oder Bächen, die von Zeit zu Zeit überschwemmt wurden und kleine Tümpel bildeten. Da es diese Lebensräume in Deutschland kaum noch gibt, mussten sich die Kreuzkröten nicht nur ein anderes Zuhause suchen, sondern sind auch laut dem Bundesnaturschutzgesetz mittlerweile “streng geschützt”. Heute findet man die Kreuzkröte, ähnlich wie die Geburtshelferkröten und Gelbbauchunken, in Steinbrüchen oder auf militärischen Truppenübungsplätzen. 

Nahrung: Für die ausgewachsenen Kreuzkröten stehen überwiegend Würmer, Spinnen, kleine Schnecken und Insekten auf dem Speiseplan.

Fortpflanzung: In der Laichzeit von April bis Ende Juli kann man die lauten Paarungsrufe der Kreuzkröten kaum überhören. Diese suchen sich dann geeignete Laichgewässer, wie kleine Tümpel oder Pfützen. Hier werden die langen Laichschnüre abgelegt – in der Hoffnung, dass das Gewässer nicht austrocknet bevor die Larven zu voll entwickelten Kreuzkröten geworden sind.  

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