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Die Geburtshelferkröte

Die Geburtshelferkröte (Alytes obstreticans) ist eine weitere Zielart des EU-LIFE BOVAR-Projekts, die für ihre ganz besondere Brutfürsorge bekannt ist. So erkennt man die Männchen in der Zeit der Fortpflanzung nämlich an den Eiern, die diese immer mit sich herumtragen bis die Larven schlüpfen. 

Aussehen: Ähnlich wie die Gelbbauchunke wird auch die Geburtshelferkröte um die 5 cm groß. Sie ist braun-grau mit kleinen dunkleren Flecken und Warzen auf der Oberseite. Der Bauch ist heller und ungefleckt. Anders als bei anderen Amphibien verlaufen die Pupillen der Geburtshelferkröte leicht schlitzförmig und senkrecht.

Lebensraum:  Die Geburtshelferkröte findet man in Westeuropa von Spanien bis nach Deutschland. Weiter nördlich oder östlich kommt die Art nicht mehr vor und auch in den ganz nördlich-östlichen Teilen des Landes fühlt sie sich nicht mehr so wohl. Durch Lebensraumverluste, Veränderung und Zerstörung von kleinen Gewässern ist die Art gefährdet und auch nach dem Bundesnaturschutzgesetz “streng geschützt”.

Geburtshelferkröten lieben offene, warme und sonnige Gebiete mit wenig Bewuchs und vielen kleinen und feuchten Verstecken wie Stein- oder Holzhaufen, Erdlöcher und lockeres Gestein. Bei den Gewässern für die Larven ist die Geburtshelferkröte nicht wählerisch und nutzt Gewässer verschiedener Größe, ob sonnig oder halbschattig. Da die natürlichen Lebensräume aber heute schwierig zu finden sind, besiedeln die Geburtshelferkröten mittlerweile besonders Steinbrüche, Tongruben, Militärische Übungsplätze und Brachflächen. 

Nahrung: Die kleinen Larven der Geburtshelferkröte verspeisen am liebsten Algen, Pilze oder andere Pflanzenreste. Als Erwachsene stehen dann eher Würmer, Schnecken, Asseln, Spinnen und Insekten auf der Speisekarte. 

Fortpflanzung: Die Paarung der Geburtshelferkröte findet zwischen März und August an Land statt. Danach wickelt sich das Männchen die Laichschnüre, die das Weibchen gelegt hat, um die Hinterbeine und trägt die Eier 15-50 Tage mit sich herum. Dieses Bild des Männchen mit dem Eipaket an den Hinterbeinen ist sehr charakteristisch für die Art. Erst kurz bevor die Larven schlüpfen setzt das Männchen den Laich in ein passendes Gewässer ab. Eine weitere Besonderheit ist der Ruf der Tiere während der Paarungszeit, der wie heller Glockengeläut klingt. Deshalb wird die Geburtshelferkröte auch Glockenfrosch genannt. 

 

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