Ein wesentlicher Aspekt des Klimawandels sind ist die Verschiebung der Jahreszeiten, bzw. die Veränderung ihrer Dauer. In einem nun auch schon über 10 Jahre alten Beitrag wurde diese Verschiebung im Vergleich der phänologischen Betrachtung der Anzeiger für die jeweilige Jahreszeit deutlich. Der Hochsommer hatte in der Periode von 1961-1990 42 Tage, sind es bereits 45. Dafür verkürzt sich der Spätsommer zu Gunsten des Spätherbstes. Diese Tendenz dürfte sich beschleunigen und so viele ökologische Wechselwirkungen massiv beeinträchtigen.

Die heutige Fotosammlung zeigt eine blühende Hortensie, deren Blüte ist ein Hochsommerindikator. Das gleiche gilt für den Lavendel. Die Wiese vor der „neuen“ Werkstatt zeigt sich ebenfalls sommerlich. Im Moorbereich sieht man den Einfluss der Düngung über die Luft, eine Brombeere und Klee wächst dort, wo eigentlich nur an sehr arme Böden angepasste Pflanzen wachsen können. Unsere beiden Kamerunschafe haben ihr Winterfell (nahezu) vollständig abgeworfen. Schwebliegen umschwärmen (s. rote Markierungen) die Blütendolden. Auch in vielen anderen Blüten (Mohn, Lavendel) finden sich Insekten auf der Nahrungssuche. Einige Nachtkerzen blühen und stehen auch inmitten einer sehr reichhaltigen Gemeinschaft von Sommerblumen. Eine Zucchini gedeiht im Hochbeet. Das Getreide im Garten ist fast reif Eine männliche „Frühe Heidelibelle“ ließ sich bereitwillig fotografieren, sie kehrte mehrfach zu genau dieser Stelle zurück und erleichterte mir die Arbeit sehr. Eine kleine Maskenbiene sucht nach Nahrung, ebenso wie eine Hummel. Bienen sammeln Wasser am feuchten Moos eines Steins im Wasser des nördlichen Teiches. Die Frösche sonnen sich am Teich. Zwei Fotos vom alten und neuen Insektenhotel komplettieren den Rundgang.